Heimatnahes Forschen an der Günz
Am Donnerstag, dem 16.4.2026 verbrachten die Klassen 6a und 6bG der Maria-Theresia-Mittelschule Günzburg einen sonnigen Vormittag an vier Forscherstationen an der nahen Günz. Dabei wurden nicht nur Pflanzen bestimmt und Tiere in Becherlupen und unter dem Mikroskop beobachtet und erkannt, sondern auch der Bach an sich in den Fokus genommen.
Die Fließgeschwindigkeit des Flusses konnten die Schülerinnen und Schüler mit einer Wegstrecke und der Stoppuhr berechnen und die Bestimmung der Wassertemperatur erforderte richtige „Praxis“ im Bachbett. Auf einem Gang entlang des Hauptarms der Günz suchten und fanden die Klassen zahlreiche alte und aktuelle Spuren des Bibers.
Viele waren erstaunt, welche Vielfalt an Tieren und Pflanzen sie entdecken konnten, so nahe an ihren Wohnungen oder teils sogar auf dem Schulweg. In der kommenden Woche wird das Thema mit dem Biber Rucksack und dem Biber Präparat des Landratsamts Günzburg noch vertieft.
Christiana Gläser, Maria-Theresia-Mittelschule Günzburg
Erdgeschichte zum Erleben und Anfassen
Am Dienstag nach Ostern besuchten die 5.Klässler mit Ihren Klassenlehrerinnen Nicole Feustle und Gabriele Brenner-Rampf das Nördlinger Rieskratermuseum.
Dort konnten sie ihr Wissen über die Erdgeschichte nochmal vertiefen und Neues dazu erfahren. Das Nördlinger Ries entstand durch den Einschlag eines Asteroiden mit der Geschwindigkeit von 70.000 km/h auf der Albhochfläche und ist der am besten erhaltene Meteoritenkrater der Welt. Durch den Einschlag entstand der Suevit. Davon haben die Schülerinnen und Schüler am Ende der Führung eine Scheibe geschenkt bekommen. Die Kirche von Nördlingen ist beispielsweise mit diesem Stein gebaut worden.
Im Museum sind viele unterschiedliche Gesteinsarten und Versteinerungen zu sehen. Besonders beeindruckend ist ein Stück echtes Mondgestein. Ein Geschenk der NASA an das Museum. Toll war auch, dass man viele Steine anfassen durfte.
Nach dem Museumsbesuch machten sich die Klassen auf zu einem Rundgang durch die mittelalterliche Stadt. Ein Teil der Schüler bestieg den Daniel, einen 90 Meter hohen Kirchturm. Von dort oben kann man das ganze Ries überblicken und bei guter Sicht auch den Ipf entdecken. Schüler, denen der Turm zu hoch war, konnten auf der mittelalterlichen Stadtmauer entlanglaufen, welche die Stadt mit einer Länge von 2,7 Kilometern komplett umschließt. Anschließend kühlten sich die Schüler bei einem Eis ab, bevor sie den Heimweg antreten mussten.
Ausflug der neunten Klassen nach Straßburg und in den Europapark
In der Woche nach den Osterferien machten sich 36 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9aG und 9bG gemeinsam mit ihren Lehrkräften Fr. Meder und Hr. Ziegler mit dem Bus auf nach Straßburg und in den Europapark.
Am ersten Tag des Ausflugs wurde die historische Altstadt Straßburgs mit ihren vielen kleinen Gassen und historischen Bauwerken besichtigt. So standen unter anderem das Nationaltheater, die Nationalbibliothek und die „Barrage Vauban“, eine mittelalterliche Befestigungsanlage über dem Fluss Ill, auf dem Programm. Highlight des Tages war die Aussicht aus der ehemaligen Wohnung des Turmwächters auf dem Straßburger Münster, die nach einem Aufstieg über viele Treppenstufen für die Anstrengung entschädigte.
Nach einer Übernachtung in der Silver-Lake-City des Europaparks stand am nächsten Tag Action und Abenteuer im Mittelpunkt. So konnten die anstehenden Abschlussprüfungen bei den rasanten Fahrten mit den bekannten Achterbahnen wie „Silver Star“, „Blue Fire“ oder „Voltron“ für eine kurze Zeit vergessen werden.
Nach vielen tollen Erlebnissen und unvergesslichen Momenten brachte Busfahrer Chris die Schülerinnen und Schüler spät abends wieder sicher nach Günzburg zurück.
Insgesamt war es ein toller Ausflug, der allen Beteiligten viel Freude bereitet hat.